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Schulsozialarbeit in Markranstädt
Das Projekt wird seit Januar 2008 an Mittelschule und Gymnasium umgesetzt. Die eingesetzte Diplomsozialpädagogin ist Belinda Nöske.
Folgende Schwerpunkte haben sich seit der Etablierung der Schulsozialarbeit an den beiden Schulen herauskristallisiert
- Einzelfallhilfe für ratsuchende Schüler und Schülerinnen und ggf. deren Eltern
- Vernetzung der Unterstützungsangebote von außen (Jugendamt, Beratungsstellen, Therapeuten etc.)
- Gruppenarbeit mit ganzen Klassen (Soziales Kompetenztraining) und kleineren Gruppen
- Organisation von innerschulischen und außerschulischen Projekten (z.B. präventive Projekttage mit Außenpartnern; Ferienangebote; Organisation des Sozialen Tages des Gymnasiums und der Teilnahme der Mittelschule am sachsenweiten Aktionstag "Genial Sozial"; Projekte im Ganztagsangebot der beiden Schulen)
- Zusammenarbeit mit dem Elternrat und dem Schülerrat
- Verstetigung der Gruppenangebote
- Ausbau der Elternarbeit
- Ausbau der Vernetzung mit Angeboten aus der Kommune und Region
- Etablierung und Ausbau von Krisenbetreuung und -beratung
Die ASG - Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen mbH; Niederlassung Leipzig
- ist seit 1991 in der beruflichen Bildung und Qualifizierung und in der freien Jugendhilfe in der Region Leipzig tätig
- bildet und betreut Jugendliche / junge Erwachsene in der Berufsorientierung und Berufsausbildung
- besitzt Ausbildungsstätten in Leipzig-Wiederitzsch und Markkleeberg
- betreut ein Jugendwohnheim in Leipzig-Wiederitzsch
- ist Träger der integrativen Kindertagesstätte "Löwenzahn" in Borsdorf
- ist Träger von offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen (JBZ Markranstädt und den Jugendclub Großlehna, JA Borsdorf)
- ist Träger des Projektes der Schulsozialarbeit an Mittelschule und Gymnasium in Markranstädt
Die Methoden der SSA sind vielfältig und umspannen den gesamten Inhalt der drei grundlegenden sozialpädagogischen Arbeitsformen Einzelfallhilfe, sozialpädagogische Gruppenar-beit und Gemeinwesenarbeit. Sie lauten im Einzelnen:
- Einzelfallhilfe und Beratung
- Krisenintervention im Unterricht
- Sozialpädagogische Gruppenarbeit und Projektarbeit
- Offene erlebnispädagogische Angebote, Freizeitarbeit, Ferienbetreuung
- Gemeinwesenorientierte Schulsozialarbeit
- Hilfen beim Übergang von der Schule in den Beruf, Berufsorientierung und berufsbezogene Trainings
- Elternarbeit
- eigenverantwortliche und selbstständige Arbeit
- Unterstützung des erzieherischen und des Bildungs-auftrags der Schulen
- Prinzip der Freiwilligkeit in Bezug auf die Zusammenarbeit
- möglichst weit reichende Beteiligung der Schüler und Schülerinnen: Mitgestaltung und Mitverantwortung werden eingefordert und gefördert
- Transparenz aller Aktionen nach außen, d.h. gegenüber Eltern, Lehrern und Schülern unter Wahrung der Verschwiegenheit im Einzelfall
- ganzheitliche Sichtweise: komplexe soziale Situationen werden gemeinsam in einen systematischen, für die Schüler nachvollziehbaren Zusammenhang gebracht
- Kontinuierliche Evaluation der Angebote und deren Wirkungsweise und ggf. Anpassung und/oder Erweiterung des Angebots
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